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  • Paul

Sa. 22.04.17 / Melilla - Nador / 27 km

Aktualisiert: Juli 17


Gegen neun Uhr morgens bei bewölktem Himmel (nicht wie nach Fahrplan um 00:30 Uhr) fand ich mich für „vermeintliche“ 24 Stunden auf festem Boden. Nach dem Ausstieg aus der „Schaukel“ zuerst mal einen Kaffee trinken gehen (hatte schon lange keinen mehr) danach Melilla ansehen, etwas kleines meinem Magen zugeführt und weiter Richtung Grenze. Je näher ich mich der Grenze näherte umso mehr merkte man das man Spanien verlässt. Überall die Stände sogar in Kreiselinnern mit Früchten und Gemüse und was auch immer angeboten wird. Als ich am Grenzposten war wurde ich von Marokannern bestürmt, um einen Stempel in den Pass zu kriegen füllt man zuerst ein Formular aus mit Namen, woher man kommt, wohin man will und weitere Felder zum Ausfüllen. welcher dem Grenzwächter mit dem Pass übergeben wird und eben diese Laute geben dir so ein Formular (der Grenzwächter füllt das Formular nicht aus) das ausgefüllt werden muss und helfen dir dabei, nicht ohne dabei etwas zu verlangen. Endlich drüben merkt man das man sich in einem Afrikanischem Land befindet, auch die Uhr müsste man eine Stunde vorstellen. Stände wo man hinsieht, Autos welche am Strassenrand repariert werden, Eselskarren, Junge Leute welche um Geld betteln, Überladene Fahrzeuge und jeder will mein Wisa Gloria von der Nähe ansehen. Ein Polizist meinte ich solle hier nicht stehen bleiben, den man ist nicht sicher ob des Diebstahls, weiter staunend der Strasse entlang um noch mehr zu sehen von diesem Land, bin ja nur für sehr kurzeste Zeit hier. Danach an den Hafen um zu sehen wo mich um Mitternacht das Schiff nach Sete bringt. Die Hafeneinfahrt gefunden, und schon wurde ich wieder angesprochen, ein italienischer sprechender Marokanner erklärte mir das ich zusätzlich zum ausgedrucktem Express Ticket am Schalter des Schiffsbetreiber ein weiteres Ticket holen muss. Um sechs Uhr wird der Schalter geöffnet, wobei man draussen ansteht und zwischen Gittern das ganze abgewickelt wird. Kaum kurz nach sechs Uhr angestanden wird das kleine Fenster geschlossen, mit der Begründung dass das Internet nach Italien nicht funktioniert (italienischer Betreiber) Jetzt beginnt eine lange Wartezeit, wo man nie weiss wenn sie aufhört. Die Schlange wird immer grösser und grösser, die Leute werden ungeduldig und nach fast zwei Stunden des draussen Wartens öffnet sich eine Spaltweit das Fenster und ich kriege das benötigte. Jetzt ins Hafengelände hinein, mit meinem Gefährt vor der warteten Fahrzeugschlange hinstellen. Jetzt wurde ich noch von anderen Reisenden drauf aufmerksam gemacht, das ich noch zur Passkontrolle muss, mit Pass und einem ausgefülltem Formular, um „auszustempeln“ ich verlasse das Land ja wieder. Wieder anstehen und warten. Die ganze vorhergehendsweisse was ist wo, was muss ich noch, es steht nirgends geschrieben. Unser Schiff das von Sete kommt legt jetzt am Pier an, zuerst muss noch alles ausgeladen werden was natürlich viel Zeit in Anspruch nimmt, Fahrzeug für Fahrzeug wird ausgeladen jedes gefüllt bis unters Dach und auf dem Dach wird auch noch Ware transportiert, die Marokkaner kaufen vorwiegend in Frankreich alles mögliche ein um es dann in Marokko zu verkaufen. Nach gefühlter sehr langer Zeit wird jetzt unser Schiff geladen nicht aber vorher jedes Fahrzeug unter die Lupe zu nehmen, denn es versuchen immer wieder junge Marokkaner das Land zu verlassen um nach Europa zu gelangen, auch ich wurde angesprochen. Unter einem Sattelschlepper wurde ein junger Bursche erwischt welcher sich dort versteckt hat ein zweiter konnte noch vor der Polizei flüchten. Um ca. drei Uhr das Schiff besteigen, Kabine beziehen unter die Dusche und ab ins Bett, wann das Schiff seine Fahrt aufgenommen hat, weiss ich nicht, ich habe tief geschlafen.

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> GPS Track <


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